Begleithunde - Assistenzhunde
 

© Vita e.V. / Manuela Bramer


"Helfer auf vier Pfoten"
für
Menschhen miit Behinderung
         
Der Hund ist seit tausenden von Jahren ein treuer Freund und Begleiter des Menschen. Hunde unterscheiden sich nicht nur durch eine Vielzahl an verschiedenen Rassen, sondern auch in den Aufgaben, die sie erfüllen. Durch ein spezielles Training können solche Hunde sehr nützlich im täglichen Lebensablauf von Menschen  mit Behinderung sein.
 
leichte-sprache-logo 35 x 35.jpg
Text in Leichter Sprache
Der Behinderten-Begleithund  
    
Der Behindertenbegleithund ist ein wichtiger Helfer für Menschen, deren Behinderung motorisch statische Beeinträchtigungen zur Folge hat. Nur sorgfältig  ausgesuchte Hunde können als Begleit-, Blinden-, Kinder- oder Therapiehunde eingesetzt werden.

Die Kosten für einen fertig ausgebildeten Behindertenbegleithund liegen im fünfstelligen Bereich und müssen selbst finanziert werden. Die Krankenkassen übernehmen bislang leider noch keine Kosten. Behindertenverbände, aber auch Betroffene versuchen, dass der Begleithunden den selben rechtlichen Status erhält wie der Blindenhund und somit als Hilfsmittel anerkannt wird.

 
Der Besuchshund  

Ein Besuchshund ist kein Behindertenbegleithund, der Serviceleistungen für behinderte Menschen verrichtet, sondern der durch seine bloße Anwesenheit, aber auch durch Streicheln, Schmusen und Spielen Wohlbefinden vermittelt.

Der Besuchshund besucht mit seinem Besitzer Einrichtungen mit Menschen ohne therapeutischen Hintergrund, zum Beispiel Alten- und Pflegeheine oder Kindergärten. Ziel ist eine besondere Wirkung gegenüber den Betroffenen nur durch die Präsenz des Hundes.
 
Ein  ruhiges und freundliches Wesen, Verträglichkeit mit Kindern, geringe Geräuschempfindlichkeit und ein guter Grundgehorsam sind Kriterien, die ein Besuchshund mitbringen sollte.

Der Blinden-Führ-Hund  

Blindenhunde sollen fehlendes Sehvermögen von Menschen ersetzen. Sie sind die Mobilitätshilfe auf der Straße und in Gebäuden. Blindenhunde sind speziell ausgebildete Assistenzhunde, die blinden und hochgradig sehbehinderten Menschen eine gefahrlose Orientierung sowohl in vertrauter wie auch in fremder Umgebung gewährleisten soll.
 
Blindenhunde gelten nach § 33 SGB V rechtlich als Hilfsmittel und kann über den Hausarzt verordnet werden. Für die Versorgung des Hundes wird eine monatliche Futtergeld-Pauschale bezahlt.
 
Der Diabetes-Warnhund  
 
Diabetiker-Warnhunde kennt man auch unter dem Namen Hypo-Hunde. Ein speziell dafür ausgebildeter Hund kann den eingetretenen Unterzucker riechen und dem Betroffenen ein Signal zur Selbsthilfe geben.

Ist der Diabetiker schon in tiefe Blutzuckerwerte abgerutscht und nicht mehr selbst handlungsfähig, kann der Hund einen Alarmknopf betätigen und im Notfall Hilfe holen. Die Kosten für die Ausbildung zum Diabetiker-Warnhunde werden von den
Krankenkassen nicht übernommen.

Der Therapiehund  
Therapiehunde sind Schmuse- und Streichelhunde, die gezielt in der Therapie von Kindern, Senioren, Kranken und Menschen mit Behinderungen eingesetzt werden. Der Einsatz dieser Hunde ist äußerst vielseitig. Ihr Einsatzgebiet wird vornehmlich gezielt in einer tiergeschützten medizinischen Behandlung eingesetzt.

Durch die tierische Therapie ist es möglich, den Verlauf von Krankheiten zu beeinflussen. Tiere sind in der Lage, Kontaktprozesse zu initiieren, die sich aus den gesundheitlichen, sozialen und emotionalen Zustand erkrankter Menschen auswirken können
 
 
 
Copyright by barrierefreies-bad-saulgau - Design & Layout by www.design-globe.de

Es waren 616609 Besucher hier zu Gast - davon heute: 170

nach Oben