Zuzahlungsbefreiung
 

 
  Begriff zum Thema in Leichter Sprache

Zuzahlungsbefreiung
 

Befreiung von Zuzahlungen  

 
 
Die Krankenkassen geben ihren Versicherten die Gewissheit, bei Erkrankung umfassende medizinische Leistungen zu erhalten. Für einige Leistungen hat der Gesetzgeber Zuzahlungen vorgesehen. Damit Sie aber nicht unzumutbar belastet werden, gelten für die gesetzlichen Zuzahlungen Belastungsgrenzen.

Wo liegt meine persönliche Belastungsgrenze?
 
Ihre einkommensabhängige Belastungsgrenze ist dann erreicht, wenn Sie für Zuzahlungen mehr ausgeben als

- 2% der jährlichen Brutto-Einnahmen oder
- 1% der jährlichen Brutto-Einnahmen, wenn eine schwerwiegende
  chronische Krankheit vorliegt

Berücksichtigt für die Ermittlung der Belastungsgrenze werden Sie und im gemeinsamen Haushalt lebende Familienangehörige. Das gilt sowohl für die Ermittlung der Jahres-Brutto-Einnahmen als auch für die geleisteten Zuzahlungen.

Als Familienangehörige gelten der Ehepartner oder Lebenspartner (laut Lebenspartnerschaftsgesetz) alle familienversicherten Kinder und nicht familienversicherte Kinder bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres. Dabei ist es unerheblich, ob diese Familienangehörigen ebenfalls bei der Kranken-kasse versichert sind.

Nähere Auskünfte zu den Zuzahlungen erhalten Sie von der zuständigen Krankenkasse.

 
 
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