Transfer Rollstuhl-Boden
 


 
Tranfer vom Rollstuhl auf den Boden und zurückT

   
 
Der Rollstuhl-Boden-Rollstuhl-Transfer ist bei weitem der schwierigste Transfer und wird nicht von jedem Patienten in der Erstrehabilitation erlernt.

Er ist in der Regel selbstständig nur von Paraplegikern zu erlernen. Die Voraussetzung ist eine gute potentielle Beweglichkeit in Sprung-, Knie und Hüftgelenken und eine allgemein gute Konstitution.
 
      
 
Tetraplegiker können diesen Transfer nur mit einer Hilfsperson durchführen wobei es auch hier Ausnahmen gibt.

Diese Ausnahmen beschränken sich jedoch auf sehr tiefe Tetraplegiker mit Lesionshöhe zwischen C 7 und C 8. Auch wenn klar ist, dass der Betroffene den Transfer nicht selbstständig erlernen wird, sollte dieser geübt werden. Hierbei ist es wichtig dass der Patient in der Lage ist, eine Drittperson so zu instruieren, dass er sicher aus und in den Rollstuhl gelangt.
 
 
   

Die am häufigsten angewandte Variante ist das Aussteigen aus dem Stuhl nach vorne. Dabei rutscht der Patient im Rollstuhl nach vorne und stellt die Füße auf eine Seite, etwa in Höhe der kleinen Räder. Er legt den Oberkörper auf die Oberschenkel und stützt sich mit einer Hand neben den Füßen mit der anderen Hand auf der Sitzfläche ab. Jetzt wird das Gesäß hoch gestützt und der Oberkörper macht eine Drehung, so dass das Gesäß kontrolliert auf dem Boden abgesetzt werden kann.

Der Rückgang  verläuft in umgekehrter Reihenfolge.
 

     

Fotos:
Michael vaN Beek


 
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