Sport-Reiten
 

 
  Begriff zum Thema in Leichter Sprache

Reitsport




Reiten als Sport für Behinderte
 
 
 


Fotos: Angelika Trabert

Reitsport lässt sich hervorragend von behinderten und nicht behinderten Menschen gemeinsam in einer Gruppe ausüben. Selbst für Menschen mit Querschnittslähmungen gibt es die Möglichkeit Pferdesport auszuüben.

Für sinnes-, körper- oder auch geistig behinderte Menschen stellt es in der Regel kein Problem dar, Reiten oder Fahren zu erlernen. Der Reitsport wird als befriedigende, erfüllende Freizeitgestaltung mit vielen Möglichkeiten zum Knüpfen von Kontakten empfunden.

Reiten kann dabei Präventionssport, Rehabilitationssport, Freizeitsport oder Leistungs-
sport sein - alles fördert in hervorragender Weise die Gesamtpersönlichkeit des Be-
troffenen. Vorraussetzung für die Durchführung sind geeignete und entsprechend aus-
gebildete Pferde, um das Tierrisiko auf das übliche Maß zu beschränken. Hilfsmittel an
Zaum- und Sattelzeug werden eventuell gebraucht. Ganz wesentlich ist eine Zusatz-
ausbildung des Reitlehrers für die Unterrichtung derartiger "Problemschüler".

Das Reiten als Sport für Behinderte oder anders ausgedrückt das Reiten mit Handicap
gliedert sich noch einmal in zwei Teilbereiche und zwar in Freizeit und Breitensport

Foto: Angelika Trabert

Hier steht die sinnvolle Freizeitgestaltung mit dem Tier im Vordergrund, verbunden mit
der sozialen Integration und dem Ausgleich behinderungsbedingter Bewegungsarmut.
 

Leistungssport


Leistungsreiten


Dressurreiten


Im Leistungssport nehmen behinderte Reiter/Fahrer sowohl an Regelturnieren ge-
meinsam mit Nichtbehinderten als auch an speziellen Behindertenturnieren teil.

Der Arbeitskreis "Reiten als Sport für Behinderte" des DkThR (Deutsches Kuratorium
für Therapeutisches Reiten e.V. mit Sitz in Warendorf) hierfür Richtlinien und eine
Aufgabensammlung für Wettkämpfe im Behindertensport erarbeitet und mit der
Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) abgestimmt.

Geritten werden ausschließlich Dressur-Wettbewerbe mit spezifischen, international
anerkannten Behindertenaufgaben. Eingeteilt sind die behinderten Reiter in vier Grades,
je nach Grad der Behinderung: von Grade I = schwerstbehindert bis Grade IV = leicht
behindert. Das Leistungsniveau entspricht den Klassen E bis M/S, in Grade IV wird in
der Kür auf St. Georg-Niveau geritten.


Foto: Bianca Vogel


Verlangt werden etwa:

- Grade I   nur Schritt oder Schritt und Trab
- Grade II  Schritt und Trab. In der Kür ist auch einfacher Galopp
  erlaubt.
- Grade III  Schritt, Trab, einfacher Galopp
- Grade IV alle Grundgangarten in allen Tempi plus Traversalen

 
  Es waren 409625 Besucher hier zu Gast - davon heute: 67


Copyright by barrierefreies-bad-saulgau - Design & Layout by www.design-globe.de

nach Oben