Segeln
 
 

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Segeln



Klassifizierung und Regelwerk

Die Sportler segeln in lediglich drei Regatten gegeneinander, die nicht
nach Geschlecht getrennt sind:

- Ein-Mann-Kielboot (2,4m R)
- Zwei-Mann-Kielboot (SKUD 18)
- Drei-Mann-Kielboot (Sonar)


Die Klassifizierung im Segeln basiert auf vier Faktoren: Körperstabilität
(z.B. Gleichgewicht), Handfunktionen, Mobilität und Sehvermögen. Die
Athleten werden nach einem Punktesystem kategorisiert, wobei sieben
Punkte die größte Funktionsfähigkeit darstellen. Beim Ein-Mann-Kielboot
spielt die Behinderung eine untergeordnete Rolle. Es ist nur wichtig, dass
mindestens eine minimale Behinderung vorliegt. Ein Team aus drei
Sportlern darf 14 Punkte nicht überschreiten. Bei einem Team aus zwei
Athleten ist keine Punktzahl festgelegt. Dieses Kielboot wird 2008 in Peking
das erste Mal eingeführt, damit mehr Frauen und auch schwerer Behinderte
an den Wettbewerben teilnehmen können.

Die drei paralympischen Regatten bestehen aus je neun Einzelrennen,

die im Fleetrace ausgetragen werden - das heißt: alle Boote starten
gemeinsam. Für jedes einzelne Rennen gibt es Punkte und gewonnen hat
derjenige, der nach der gesamten Regatta die niedrigste Punktzahl hat.
Zwei Rennen sind pro Tag bei internationalen Wettbewerben üblich. Der

Abstand zwischen den beiden markierten und zu umrundenden Bojen
beträgt normalerweise eine Seemeile (1.852 Meter). Dies kann aufgrund
von Windverhältnissen variieren - bei wenig Wind wird der Kurs kürzer.
Es werden mindestens drei Runden um die Bojen pro Rennen ausgeführt,
so dass ein Lauf zwischen 60 und 90 Minuten dauert.

Weitere Infos:


E-Mail:            
segeln@rollstuhlsport.de


 
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