Palmsonntag
 


Palmsonntag

   
         

Der Palmsonntag ist der Sonntag vor dem Ostersonntag, er ist eine Vorwegfeier von Ostern mit Gedenken an den triumphalen Einzug Jesu in Jerusalem. Zum Zeichen seines Königtums streute das Volk Palmzweige und jubelte. In katholischen Kirchen werde Prozessionen zur Kirche mit zuvor gesegneten Palmkätzchenzweigen veranstaltet. Palmen wurden schon im Altertum als heilige Bäume verehrt, im Orient ehrte man siegreiche Soldaten damit, Palmzweige sind Symbol der Märtyrer und zeigen deren Sieg über die Mächte der Welt an. Schon im 8. Jahrhundert wurden Palmweihen in den westlichen Kirchen abgehalten.

         

Die Bad Saulgauer Palmprozession zählt zu den größten in Oberschwaben.

Je nach Region werden die Palmen aus verschiedenen Materialien
gefertigt. In manchen Gegenden sind es Weidenkätzchen, dann wieder Birkenreis, das zu Bündel zusammengefasst wird.

    
         

Eine Besonderheit stellt der Bad Saulgauer Palmen dar, mit dessen aufwendiger Anfertigung in den Familien bereits um Dreikönig begonnen wird. Eine runde Holzstange wird auf 2/3 Länge mit Buchs geschmückt und ist Sinnbild fortdauernden Lebens. Auf die Stange wird ein meist vergoldetes Kreuz aus Holunderzweigen oder Sperrholz gesetzt. Die Kronen bestehen aus ausgeblasenen, teilweise sehr kunstvoll bemalten Eiern. Die Eier weisen auf das neue Leben, Ostern hin. Zwischen die Eier werden kleine, aus geschälten Holunderzweigen gefertigte Hölzchen in Kreuzform eingebaut, die das Kreuz Christi symbolisieren.

   

     

Fotos: Michael van Beek

Weitere Infos:
www.stjohannesbadsaulgau.de

 
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